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Die Straße braucht einen neuen Belag, die Brücke ist vom Statiker grade noch mal freigegeben worden, das Rathaus braucht ein neues Dach und die Schule... Manch eine Kämmerin rauft sich angesichts ihrer klammen Kasse die Haare. In der Not erscheinen fragwürdige Finanzierungsmodelle verlockend: Nordrhein-Westfalen finanziert ein Zweimilliarden schweres Schulsanierungsprogramm über Kredite. Berlin denkt darüber nach, eine Schulbaugesellschaft zu gründen, die an eine Wohnungsbaugesellschaft angegliedert ist. So lässt sich die Schuldenbremse umgehen.

Da kommt doch der Bund mit seinem Hilfsprogramm für finanzschwache Kommunen genau richtig, oder? Es ist zwar keine strukturelle Verbesserung und damit keine nachhaltige Lösung. Und 3,5 Millionen für die Schulen sind auch nur ein Zehntel dessen was benötigt wird - aber immerhin, das ist doch was?

Um das Geld verteilen zu können, muss erst das Grundgesetz geändert werden. "Kooperationsverbot lockern" lautet die Überschrift der Mission, denn Bildung ist Ländersache. Doch die eigentlich begrüßenswerte Initiative hat Nebenwirkungen: quasi nebenbei werden Öffentlich-Private Partnerschaften generell für förderfähig erklärt. Bei unserem heutigen Experten klingeln sämtliche Alarmglocken. ...weiterlesen "Finger weg von den Schulen, Finger weg vom Grundgesetz"

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Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden, auch beim Schulbau nicht. Gute Beispiele gibt es schon viele. Angesichts der Untätigkeit und Phantasielosigkeit der Berliner Verwaltung haben sich engagierte Eltern in Berlin auf den Weg gemacht, um diese Ideen kennenzulernen und nach Berlin zu holen. Sie haben dadurch einen Stein ins Rollen gebracht: Dass es in der Bildungsverwaltung eine Arbeitsgruppe Schulraumqualität gab, die kürzlich ihre Ergebnisse vorgestellt hat (siehe auch unser Vorwort), ist ihrer Hartnäckigkeit zu verdanken.

Norman Heise, Vorsitzender des Berliner Elterngremiums, denkt nun weiter: "Wir Eltern fordern eine Institution auf Bundesebene als Ansprechpartner – eine Art Kultusministerkonferenz für Schulbau-Themen."
Das klingt nach einer richtig guten Idee. ...weiterlesen "Kompetenzen ergänzen! Warum nicht auch beim Schulbau?"

Saubere Toiletten, Schallschutz, Schadstofffreiheit, variable Räume, Barrierefreiheit - Ilka Hoffmann von der GEW nennt Mindeststandards für gute Schulhäuser. Um das umzusetzen brauche es neben einer Prioritätensetzung der Kommunen für Bildung auch die Unterstützung des Bundes.
Außerdem: Gemeinsame Aktionen von Lehrkräften, Schülerinnen und Eltern.

Nun denn. Here we are 🙂 ...weiterlesen "GEW: Mindestanforderungen an inklusives und gesundes Schulgebäude"

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Das Lernen und das Schulhaus, beides gehört zusammen. Der Raum, lautet eine viel benutzte Floskel, ist der "dritte Pädagoge". Schlechte räumliche Bedingungen führen zu schlechteren Lernergebissen. Eine Binse, sollte man denken. ...weiterlesen "Warum sind schülergerechte Schulbauten wichtig?"