Wir lieben unsere Schule. Uns stört, dass sie so kaputt ist.

"Wir lieben unsere Schule" - gibt es ein schöneres Lob?
An dieser Stelle sei angemerkt, dass wir es im Rahmen unserer Kampagne mit sehr vorzeigbaren Schulen zu tun haben. Schon die Erfahrungen mit dem Berliner "Adventskalender" haben gezeigt, dass Protest gegen schlechte Rahmenbedingungen vor allem dort laut wird, wo Schülerinnen und Lehrerinnen sich mit Wertschätzung begegnen, es eine hohe Zufriedenheit mit der Arbeit des pädagogischen Teams und ein gemeinsam getragenes pädagogisches Konzept gibt.

Die Schülerinnen der Voltaireschule in Potsdam wünschen sich: angenehme Toiletten, ein freundliches Äußeres und schöne Räume. Damit sie in Zukunft noch mehr Freude beim Leben und Lernen in ihrer Schule haben.

 

Auf den ersten Blick wirken viele Schulen makellos, sauber und ordentlich. Doch wenn wir genau hinsehen, merken wir, dass der erste Schein oft trügt.

Wir Schüler von der Voltaireschule Potsdam lieben unsere Schule und lernen gerne dort, aber auch bei uns gibt es noch viele Dinge, die dringend verbessert werden müssen.

Beginnen wir mit den Toiletten im Schulhaus. Jeder kann sich wohl denken, dass Toiletten in Schulen mit über 800 Schülerinnen und Schülern nicht die saubersten sind, aber wir finden es nicht gut, wenn man beim Betreten der Räume von dem Gestank fast erschlagen wird. Auch, wenn man sich die Waschbecken anguckt, die nicht mehr weiß, sondern gelblich oder gar kaputt sind, ist das kein schöner Anblick. Selbst in den Toilettenkabinen sind die Wände und Türen beschmiert und die Farbe der oberen Wände platzt ab.

Weiter geht es mit unserer Caféteria, die schon lange nicht mehr einladend aussieht. Die Plastikstreben unter dem Dach sind ausgebeult, kaputt und fallen ab. An der Rückseite des Gebäudes findet man dreckige Fenster und zerstörte Mauern.
Die neben der Caféteria liegende Sporthalle mit den Umkleiden und Toiletten für die Jungen sollte man besser auch als Junge nicht betreten. Nicht nur der beißende Gestank ist unausstehlich. Auch die Waschbecken sehen aus, als wären sie schon lange nicht mehr gereinigt worden und in den Wänden sind Löcher oder abgeplatzte Stellen. Wie soll das zu sportlichen Höchstleistungen motivieren?

Auf dem Spielplatz der 5. und 6. Klassen findet man nicht nur Klettergerüst und Sitzmöglichkeiten, sondern auch umgestürzte Steine, die mal zu einer Mauer gehört haben.

Und zuletzt wäre da noch unser Physikraum, der riesige Löcher in der Wand hat und wo der Putz mit dem Gestein jeden Tag etwas mehr abbröckelt. Ein Experiment?

Wir würden uns freuen, wenn diese Makel noch behoben werden würden, damit unsere Schule ein noch schönerer Ort zum Lernen und Leben wird.

Marlene Steinfeld und Neele Neumann
für das Schülerzeitungsteam der Voltaireschule
Gesamtschulcampus mit gymnasialem Bildungsgang Potsdam

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